Kaum ein passauer Student kennt es nicht – das innovative Start-Up Unternehmen mymuesli. Dock kaum einer kennt ihr neues Baby: Die weltweit erste Müsli-Mix Maschine für Individualmüsli. Wir haben sie uns angeschaut, die Abfüllanlage bestehend aus 80 einzelnen Stationen, einem Etikett-Drucker, dem Rütteltisch und der Packstation. So wandern die markanten Müslidosen nach der Etikettierung mit dem individuellen Barcode an den einzelnen Stationen vorbei, wo jeweils ein Scanner erkennt, wie viel Gramm Haselnüsse, Himbeeren o. ä. in die einzelne Dose gehört.

Hinter der faszinierenden Technik steckt ein jahrelanger Entwicklungsprozess, da bestehende Misch-Maschinen zwar hervorragend große Mengen der gleichen Sorte Müsli mischen können aber nicht jede Dose individuell. So steckt auch die neue Maschine noch in der Eingewöhnungsphase: Hürden, wie verklebende Trockenfrüchte oder nicht 100%-ig passgenaue Dosen, fordern immer wieder Energie.

Fast wie im Museum wirken dagegen die Müsli-Mix-Stationen, an denen bis vor wenigen Wochen pro Mitarbeiter bis zu 200 Müslis pro Stunde per Hand abgefüllt wurden. Heute werden nur die beliebtesten Mischungen wie das Bircher Müsli noch von Hand gemischt. Abgerundet wird unsere Führung mit einem Gang durch das Lager: Vorbei an der „Fruchtallee“ und der „Rue de Cartonage“ werden auch logistische Herausforderungen deutlich.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei mymuesli, insbesondere bei Alex, für die ausführliche und sehr interessante Führung!