Planungstreffen,

Bei wunderbarem Sommerwetter haben wir uns dieses Semester daran gemacht, gemeinsam die Beauftragtenposten in unserer Gruppe zu reflektieren und neu zu strukturieren. Nach einer produktiven Diskussion haben wir die Aufgaben neu und sinnvoller verteilt und auch für alle Posten Leitfäden erstellt, um den Wissentransfer sicher zu stellen.

Besuch von der Regensburger Regionalgruppe,

Der erste Besuch einer anderen Regionalgruppe war gleich ein voller Erfolg. Dieser sehr sonnige und sportliche Tag mit den Regensburgern Stips wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Wir freuen uns schon auf das Wiedersehen!

Bootsparty,

Wir wissen, wie man das Sommerwetter in Passau optimal ausnutzt: Nachdem ein Teil unserer Regionalgruppe den Nachmittag gemeinsam an der Ortsspitze verbrachte, sind wir anschließend auf dem Sportlerboot unter immer noch strahlendem Sonnenschein die Donau hinuntergeschippert. Alle Beteiligten freuen sich schon jetzt auf eine Wiederholung des Bootspartybesuchs im nächsten Sommersemester!

Rückblick Symposium „Integration durch Bildung – aktuelle Herausforderungen und Perspektiven“,

Von Freitag bis Samstag (30. – 31.1.2016) fand an der Universität Passau das Symposium „Integration durch Bildung – aktuelle Herausforderungen und Perspektiven“ statt. Es wurde von uns – den Stipendiatinnen und Stipendiaten der Regionalgruppe der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) – in Kooperation mit der Weltwärts in Deutschland (WinD)-Hochschulgruppe ausgerichtet. An zwei Tagen wurde in verschiedenen Formaten diskutiert, wie die Integration von Geflüchteten in der Region gefördert werden kann: Im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion sowie in 4 verschiedenen Workshops.

Bei der von unserem Vertrauensalumnus Dr. Christian Dölle moderierten Podiumsdiskussion am ersten Tag waren sich die Diskutanten Frau Prof. Dr. Carola Jungwirth, Prof. Dr. Ursula Reutner, Frau Sonja Sibbor-Heißmann (ev. Studierendenpfarrerin), Frau Linda Jaculi (LMU München) und der Jurist Herr Mohammad Aref Khalid Ahmadi schnell einig, was die wichtigste Grundlage für Integration ist: Ein schneller Erwerb von Deutsch als Zweitsprache. Die Beherrschung der Sprache sei für ein erfolgreiches Miteinander und die Teilhabe an weiterer Bildung und am Arbeitsmarkt unerlässlich. In Passau gibt es diesbezüglich bereits zahlreiche Angebote von ehrenamtlichen Deutschlehrern und Sprachpaten, jedoch wurde auf dem Podium betont, dass dies nicht alleinige Aufgabe Ehrenamtlicher sein kann, sondern zusätzlich bestehende staatlich finanzierte Strukturen ausgebaut werden sollten.

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Symposium „Integration durch Bildung – aktuelle Herausforderungen und Perspektiven“,

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Regionalgruppe der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) an der Universität Passau laden in Kooperation mit der Weltwärts in Deutschland (WinD)-Hochschulgruppe zu einem Symposium zum Thema „Integration durch Bildung – aktuelle Herausforderungen und Perspektiven“ ein.

In Passau und der Region leben zahlreiche geflüchtete Menschen mit sehr unterschiedlichen Bildungshintergründen. Oft sind sie mit Hürden konfrontiert, wenn es darum geht, einerseits Zugang zum deutschen Bildungswesen zu finden und dann andererseits auch eine zielgerichtete Unterstützung zu erfahren, damit nachhaltige Bildungs- und Integrationsprozesse erfolgen können. Zugang zu Bildung kann dabei auf verschiedenen Ebenen und an den unterschiedlichsten Orten geschehen. Für unbegleitete minderjährige Geflüchtete gibt es eine Schulpflicht, erwachsene Personen würden oft gerne einen Zugang zur Hochschulbildung oder zur Ausbildung erfahren. Wir bringen im Rahmen des Symposiums Vertreterinnen und Vertreter aus den verschiedensten Bildungsbereichen zusammen, um gemeinsame Herausforderungen zu identifizieren, bildungspolitische Notwendigkeiten zu diskutieren und mit einem besonderen Fokus auf die Region Passau kritisch zu hinterfragen ob die derzeitigen Maßnahmen ausreichend sind und darauf aufbauend auch weitere Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln.

Am ersten Tag des Symposiums sollen bei einer Podiumsdiskussion durch öffentliche Vertreterinnen und Vertreter von Schule, Universität, Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Gruppen zentrale Herausforderungen und bildungspolitische Anliegen identifiziert und diskutiert werden.

Am zweiten Tag können sich angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer in projektbezogenen Workshops austauschen und neue Ideen entwickeln. Angeboten werden Workshops u.a. zu Asylrecht, der KironUniversity, zur Rolle von interkultureller Kommunikation und Deutsch als Fremdsprache.

Besonders wichtig ist im Rahmen der Veranstaltungen auch eine Beteiligung von Geflüchteten, die etwa als Mitglieder von Kiron Passau und dem Asylcafe am Symposium teilnehmen werden und Workshops aktiv mitgestalten.

Wichtig: Die Podiumsdiskussion ist eine öffentliche Veranstaltung, für die Workshops müsst ihr euch allerdings bis zum 20.01.2016 unter info@sdw-passau.de anmelden (begrenzte Teilnehmerzahl – first come, first serve!).

Weinprobe,

Am Samstag, den 25. April 2015 trafen wir uns im Clubraum im ITZ, wo schon eine gedeckte Tafel auf uns wartete und eine zweiseitige (!) Weinkarte die Vorfreude steigen ließ. Für viele war es die erste Teilnahme an einer Weinprobe und so waren wir sehr gespannt, was uns erwartete. Das Inhaberehepaar der Weinhandlung „Der Weingeist“ erzählte in einer kurzen Einführung, wie eine persönliche Leidenschaft zu einer Geschäftsidee wurde und wie die Weine ausgesucht werden: Sie stammen hauptsächlich von kleinen Weingütern, die Winzer sind Ihnen persönlich bekannt und viele setzen auf biologische Anbauweise statt Massenproduktion.

Dann knallten die Korken – Los ging es mit einem prickelnden Frizzante, und wir aßen uns durch ein köstliches Antipasti-Büffet, um eine gute Unterlage für die Verkostung der Weine zu haben. Über Weiß- und Roséweine gelangten wir zu den Rotweinen, die mit einer Käseplatte gereicht wurden – es war einfach umwerfend lecker und auch über Tischetikette, passende Speisen etc. haben wir viel gelernt. Für zukünftige Einladungen zum Essen in der Berufswelt sind wir auf jeden Fall bestens gerüstet, und auch als Teambuilding-Veranstaltung kann man eine gemeinsame Weinprobe wärmstens empfehlen 🙂 Danke an Max und seine Eltern für die Organisation dieses wirklich rundum gelungenen Abends!

Theaterbesuch MacBeth,

„Nothing equals Macbeth“, konstatierte einst Abraham Lincoln zu einem von Shakespeares berühmtesten Stücken. Und die Wirkung der an sich schon eindringlichen Tragödie wurde noch gesteigert durch die Wucht der Inszenierung, die wir im Januar im Landestheater Niederbayern besuchten.
Was der erst von Machtgier und seiner Frau, dann von Paranoia getriebene Macbeth auf seinem Weg vom schottischen Heerführer zum König und schließlich ins Sterbebett durchleidet, wurde in beklemmender Optik auf die Bühne gebracht: Clowns mit Maschinengewehren, eimerweise Kunstblut, ein König in Windeln und eine völlig nackte Lady Macbeth, die, schon längst wahnsinnig, über die Bühne torkelt – und immer wieder schwarzgekleidete Maskierte bei der Arbeit – sprich dem Morden.
So manch einem war das zu viel, und so blieben nach der Pause einige Stühle leer, die zuvor besetzt waren. Regisseur Markus Bartl war sich der Wirkung seiner Schöpfung wohl bewusst – und genoss es, damit zu spielen. Als sich einer der Schauspieler anschickt, gegen ein Säule zu urinieren, fragt er das Publikum: „Was haben Sie erwartet, das ist eine Bartls-Inszenierung?“.
Ein kurzer Blick in die teilweise wütenden Kommentare im Gästebuch des Theaters verrät, dass nicht jeder Besucher dergleichen erwartet hätte. Nicht nur Macbeth selbst, sondern auch seine Inszenierung in Passau erreicht so schnell wohl nichts – zumindest in Sachen Skandalpotential.

Die Passauer Regionalgruppe hoch oben in den Bäumen,

An einem sonnigen Samstag im Juni machte sich die sdw Stipendiatengruppe Passau auf, um Geschicklichkeit, Ausdauer, Mut und ihren Sportsgeist im Kletterwald Waldkirchen unter Beweis zu stellen. Dabei war bereits die Anreise in der historischen Ilztalbahn durch das wunderschöne Ilztal ein echtes Erlebnis.

In Waldkirchen angekommen, wurde nach einer professionellen Unterweisung durch das geschulte Personal nicht lange gezögert, und sich gleich in den ersten Baumwipfelparcours gestürzt. Ausgerüstet mit Helm, Sitzgurt und den notwendigen Karabinern galt es nun die ersten Hindernisse in rund 4 Meter Höhe zu bewältigen. Dabei mussten so manche Hürden genommen werden, wie über schwingende Leitern zu balancieren, sich an Spinnennetzen entlang zu hangeln und seine Höhenangst zu überwinden. Der Spaß kam dabei natürlich nicht zu kurz, vor allem wenn es hieß von Baum zu Baum rauschen zu dürfen.

Einigen von uns war das aber noch nicht genug. Sie entschieden sich für den schwarzen Parcours – den anspruchsvollsten, den der Kletterwald zu bieten hatte und dieser hatte es wirklich in sich. Vier wagemutige Stipendiaten stellten sich den kräftezehrenden Herausforderungen in 12 – 15 Meter Höhe und gingen dabei an ihre körperlichen Grenzen. Neben dem Balancieren auf einzelnen, äußerst wackeligen Holzpfählern und Eimern, musste erst einmal der Einstieg bewältigt werden: Es galt ein rund 13 Meter langes Netz heraufzuklettern.

Logisch, dass sich nach so einer Anstrengung alle eine Pause verdient hatten, und so wurde noch gemütlich in der kleinen Gaststätte des Kletterwaldes eingekehrt. Neu gestärkt hatten einige noch nicht genug vom Kletterspaß und testeten noch den ein oder anderen Parcours, bis schließlich alle glücklich, und mit leichtem Muskelkater in Armen und Beinen, wieder in der Ilztalbahn Richtung Passau saßen.

Insgesamt verlebten wir einen ereignisreichen, anstrengenden und sportlichen Samstag!

Betriebsführung bei Micro-Epsilon am 17. Mai 2013,

Nanometer, Millimeter und Micrometer zu messen ist die Aufgabe der Sensoren, die die Firma Micro-Epsilon seit mehr als 40 Jahren herstellt. Am 17. Mai 2013 besuchte die sdw Stipendiatengruppe Passau das Unternehmen mit Sitz im nahe gelegenen Ortenburg. Dr. Alexander Wisspeintner, Leiter Informationstechnologie, stellte zunächst in einer Präsentation seinen sieben Gästen die verschiedenen Produkte, die Standorte in Deutschland und Europa sowie die Märkte und Kunden vor. Die Micro-Epsilon-Gruppe ist ein natürlich gewachsenes Familienunternehmen, das mehr als 600 Mitarbeiter in verschiedenen Ländern Mitteleuropas für die Produktion und um den gesamten Globus für den Vertrieb beschäftigt.

Die Produkte von Micro-Epsilon finden sich zumeist in der Qualitätssicherung. So wird heutzutage kein Intel-Chip oder iPhone verkauft, ohne von einem Hochpräzisionsmessgerät der Ortenburger Firma vermessen worden zu sein. Anschließend an die Präsentation wurde ein Sensor vorgeführt, der Verschiebungen um 0,000001 Millimeter in drei Richtungen erkennen kann. Einsatzort dieses Sensors sind die Spiegel eines riesigen Teleskops in der Atacamawüste, die präzise ausgerichtet werden müssen.

Im Anschluss an die Präsentation führte Herr Dr. Wisspeintner die Gruppe durch die Fertigungsabteilung. Dort konnten sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten verschiedene Werkstätten ansehen, beispielsweise einen Reinraum der Klasse 7 und einen Wickeltisch für Spulen an dem gerade Spulen für Formel 1-Wagen gedreht wurden.

Der abschließende Höhepunkt der Besichtigung war die Vorführung von reflectControl. Dieses System mit drei Industrierobotern wird in der Automobilherstellung verwendet um Lackfehler auf der Karosserie in Sekundenschnelle mit einer Fehlerrate unter 5% zu erkennen. Innerhalb von 110 Sekunden scannen die Industrieroboter die komplette Oberfläche der Karosserie und liefern über 7 Gigabyte Daten die innerhalb einer Minute weiterverarbeitet werden und anschließend auf einem 3D-Modell dargestellt und begutachtet werden können.

Die sdw Stipendiatengruppe Passau bedankt sich ganz herzlich bei Micro-Epsilon, insbesondere bei Herrn Dr. Wisspeintner, für die ausführliche und sehr interessante Führung!

Passauer Neue Presse, 22.12.2012

In einer Kooperation mit der Passauer Altstadtschule unterstützen wir Kinder in der wichtigen PHase der ersten Bildung ehrenamtlich. Wir möchten besonders die Lesekompetenz der teilnehmenden Schüler und Schülerinnen fördern, da wir in dieser Grundkompetenz einen Schlüssel zum fächerübergreifenden, schulischen Erfolg sehen. Das Lesen ist dabei insofern eine Grundkompetenz, da es eine unerlässliche Voraussetzung für ein erfolgreiches Lernen ist. Nur wer gut und schnell sinnentnehmend lesen kann, hat das Werkzeug in der Hand, sich Wissen anzueignen. Im Gegenzug heißt das, wer Schwierigkeiten beim Lesen hat, hat auch Schwierigkeiten in allen anderen Bereichen der Weiterbildung. Wir möchten daher genau hier ansetzen, um den Kindern von Anfang an das Lernen zu erleichtern bzw. sie dabei zu unterstützen. Wir sehen uns hierbei in einer rein unterstützenden Funktion und sind nicht selbst pädagogisch tätig.